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: Mittwoch, 12. Dezember 2018 um 16:25 Uhr
: Menschen
Der Simultankirchen-Radweg bringt Menschen in Bewegung
 
Der Simultankirchen-Radweg bringt Menschen in Bewegung

Der Simultankirchen-Radweg bringt Menschen in Bewegung

Statements zum Simultankirchen-Radweg

 

Auf dem Kirchenhügel von Etzenricht (Lkr. Neustadt a.d. Waldnaab) (Foto: Susanne Götte)
Der Simultankirchen-Radweg bringt Menschen in Bewegung, die die Kultur und Natur der Oberpfalz mit dem Fahrrad entdecken und genießen wollen.
Menschen, die Kirchen als ganz besondere Orte schätzen, wo man Spiritualität erleben und Kraft tanken kann.
Menschen, denen „ihre" Kirche ein Herzensanliegen ist: Pfarrgemeinderäte und Pfarrerinnen, Bürgermeister, Mesnerinnen, Heimatforscher und viele andere.

 
 
 
 
 
 
 

Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm

Landesbischof und EKD-Ratsvorsitzender

Es ist etwas Besonderes, mit dem Rad Ökumene und Historie
Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm auf dem Simultankirchen-Radweg (Foto: S.Götte)
zu „erfahren". Der Simultankirchenradweg ermöglicht eine solche Erfahrung.
Ich freue mich sehr, dass durch das Engagement verschiedener Landkreise der nördlichen Oberpfalz der Simultankirchenradweg gebaut werden konnte und somit ein wichtiger Beitrag zur Kultur- und Kirchengeschichte, zum aktuellen kirchlichen Leben sowie zur Bewahrung der Schöpfung und zur Freizeitgestaltung vieler Radfahrer geleistet wurde.   
 
  
 
 

Norbert Winner

Domkapitular aus Neumarkt in der Oberpfalz (Diözese Eichstätt)

Unsere Kirchen sind nicht nur Orte der Liturgie,
Domkapitular Norbert Winner, Diözese Eichstätt (Foto: Mobile Fotografie Sebald)
des Gebetes und der Stille, sondern auch Orte der Begegnung mit der Geschichte und der christlichen Kunst, die zum Nachdenken und zum Gespräch über Glaubensfragen anregen. Sie sind gewissermaßen ‚Vehikel der Verkündigung‘, in die jetzt durch unseren Simultankirchen-Radweg ganz unterschiedliche Menschen geführt werden. Deshalb bin ich froh und dankbar, dass der Simultankirchen-Radweg die Gotteshäuser in den Mittelpunkt stellt und sich Kirche dadurch so attraktiv präsentiert.

 

Reinhold Zapf

Tourismusreferent im Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab

Reinhold Zapf
Ich erinnere mich gut, dass ich als junger Touristiker vor fast vierzig Jahren in der gemischtkonfessionellen Gemeinde Plößberg mit dem Simultaneum in Berührung kam.
Die positiven Erfahrungen dort blieben mir im Gedächtnis und ich bin sicher, dass der Simultankirchen-Radweg eine echte Bereicherung für unsere Ferienregion Oberpfälzer Wald ist. Deshalb freue ich mich, dass wir besonders den kulturell interessierten Radlern die Besonderheit der Simultankirchen als erlebens- und erradelnswert ans Herz legen können.
Eine kleine Anekdote am Rande: Die Plößberger haben mir damals erzählt, dass es dort früher verschiedene evangelische bzw. katholische Vereine gab, darunter auch jeweils einen eigenen Radfahrerverein!
 
 

Michaela Wolfinger

Pfarrgemeinderätin und langjährige Mitarbeiterin in der Simultankirchenverwaltung in Altenstadt bei Vohenstrauß

Die Geschichte fasziniert mich und ich bin stolz, dass die
Michaela Wolfinger
Kirche in Altenstadt eine der ältesten Kirchen in unserer Umgebung ist. Sie wurde 1124 durch Bischof Otto  geweiht.
Schon meine Mutter und meine Oma gingen dort hin und erzählten uns Kindern viele Geschichten über das "spannungsreiche Leben" der evangelischen und katholischen Christen. Heute ist das Verhältnis freundschaftlich und wir haben mehrere ökumenische Aktionen im Jahr.
 
 

Gerda Stollner

Kirchenvorsteherin und Bildungsbeauftragte in der
Evang.-Luth. Kirchengemeinde Fürnried:

Gerda Stollner vor 'ihrer' Kirche in Fürnried (Foto: Stollner)
Am Ostermontag besuchte ich den Gottesdienst anlässlich der Vorstellung der Konfirmanden in St. Willibald in Fürnried.
Beim Betreten der Kirche roch ich den Weihrauch vom Vortag und lächelte in mich hinein:
„Aha, unsere Brüder und Schwestern aus Heldmannsberg waren wohl gestern auch da!" Die beiden Pfarrer harmonieren gut und in den Chören wird konfessionsübergreifend musiziert und gesungen.

 

Ludwig und Christa Frank

Mesner in der 3. Generation in Wilchenreuth

Ich bin hier in der Kirche aufgewachsen und meine Frau hat sie sozusagen
Das Mesnerehepaar Frank vor der Ulrichskirche in Wilchenreuth (Foto: S. Götte)
„mitgeheiratet". Wenn Radler oder Wanderer hier Halt machen, dann ergibt sich manchmal ein kleiner Schwatz.
Es gefällt uns, wenn die Menschen sich für unsere schöne Kirche interessieren. Und wenn wir können, dann erzählen wir ihnen gerne, was wir wissen.



 
 
 
 
 

Günter Geiß

Koordinator der Route 6 aus Neunkirchen

Günther Geiß
Als passionierter Radfahrer, für den das Fahrrad die Basis seiner Mobilität darstellt, unterstütze ich gerne alle Initiativen, die Menschen zum Fahrradfahren anleiten – ganz besonders, wenn dann dabei noch spirituelle, geographische und heimatkundliche Ziele befördert werden.
 
 
 
 
 
 
 
 

Käthe Pühl

Mitglied des Planungs- und Begleitteams aus Neustadt am Kulm

Käthe Pühl Foto: S. Götte
Auf den Routen des Simultankirchen-Radweges kann ich das Erleben einer wunderbaren abwechslungsreichen Landschaft mit dem Entdecken baulicher Kleinode und spannender Kirchengeschichten verbinden. Körper und Geist können sich erholen und bekommen dadurch neuen Schwung.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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