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: Samstag, 18. November 2017 um 02:03 Uhr
: RouteninfoRoute 4: Sulzbach-Rosenberg
St. Pankratius in Parkstein
 
St. Pankratius in Parkstein

Route 4: Sulzbach-Rosenberg

Kultur und Kulinarisches bilden bei Route 4 des Simultankirchen-Radwegs eine appetitanregende Mixtur.
 
Ein Besuch von St. Marien am Luitpoldplatz ist – als "Mutterkirche des Simultaneums” – gleichsam ein Muss. Dort steht der berühmte Taufstein, der wegen konfessioneller Streitigkeiten für rund 100 Jahre mit zwei Schlössern versperrt war.
Die alte Spitalkirche St. Wenzel ist heute Zentrale eines Biergartens. Über der Thekenanlage kann man unter den spätgotischen Kreuzrippen des Gewölbes essen und trinken.  Ebenfalls an der Strecke liegen die neue Spitalkirche St. Elisabeth mit Elementen aus ihrer "Vorgängerin” (etwa einem Altar der Künstler-Familie Asam und einer Barockorgel) sowie die Friedhofskirche St. Georg. Hier wurde im Jahre 1689 Sulzbachs berühmter Universalgelehrter Christian Knorr von Rosenroth bestattet.

Der Taufstein von St. Marien in Sulzbach (Foto: Stefan Gruber) 
In St. Johannis sind guterhaltene Epitaphien aus der Spätgotik sehenswert.
Die ehemalige Schlosskapelle St. Nikolaus
Die erste ökumenische Bibelübersetzung aus der Druckerei und Verlagsanstalt Seidel
wurde 1807 profaniert. Sie diente dann als Papierlager für die im Schloss neu eingerichtete Druckerei J. E. v. Seidel, die ab 1810 auch die erste interkonfessionelle Bibelanstalt der Welt betrieb. Heute ist der Raum nur bei Führungen zu besichtigen.

Südlich von Sulzbach lohnen sich Blicke in die St. Michaelskirche von Poppenricht und St. Magdalena in Götzendorf mit ihrer historisch wertvollen Orgel.

Die Simultankirche von Illschwang hat
Die Simultankirche St. Vitus / St. Veit in Illschwang (Foto: Stefan Gruber)
romanischen Ursprung und wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts von Baumeister Wolfgang Dientzenhofer umgestaltet. Da in ihr Inventar aus säkularisierten Amberger Klosterkirchen zu finden ist, gilt sie heute als „Sakral-Archiv" für ehemalige Klosterkirchen aus der Oberpfalz.
St. Barbara in Siebeneichen ist seit der Profanierung 1814 ein Wohnhaus. Informationen zur ehemaligen Kirche und eine Brotzeit gibt es im Gasthaus Kreiner.

Übrigens: Im Stadtmuseum Sulzbach-Rosenberg (Neustadt 14-16) informiert eine Ausstellung über die Geschichte des Simultaneums (Mi-Do 9 – 12  und 13.30 – 16.30 Uhr, Sa/So/Feiertag 13.30-16.30 Uhr; Infos: Tel. 09661/8776800 oder stadtmuseum@sulzbach-rosenberg.de) 
 
 
Die Öffnungszeiten der Kirchen und die Kontaktdaten der einzelnen Kirchen finden Sie auf der interaktiven Karte. Die Kontaktdaten können Sie auch den Flyern entnehmen.
 
 

Sie haben Fragen oder Anregungen zu dieser Route?

 
Brunhilde Lommer Koordinatorin Route 4Dann wenden Sie sich bitte an die Koordinatorin:
Frau
oder an den Förderverein Simultankirchen in der Oberpfalz e.V., Tel. 0961-43472.

 
 
 
 
 
 
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